Hüteseminar am 14./15.4.

Am letzten Wochenende fand bei uns ein Hüteseminar mit Raphi Hischier statt. Teilgenommen haben 8 Aussies, 1 Sheltie und 1 Bearded Collie. Ich habe natürlich auch mitgemacht.

Samstagmorgen ging es erstmal los mit Theorie für die Menschen. Ausführlich haben sie über Schafe und Hunde geredet. Und darüber, wie alles zusammen kommt, versteht sich. Danach wurde es endlich für uns Hunde auch spannend - Es ging an die Praxis.

Ich durfte erstmal im kleinen Pferch arbeiten. Erst stand Frauchen noch mit drin, aber dann ist sie rausgeklettert und hat mich ganz alleine da drin gelassen! Und ich sollte trotzdem weiter arbeiten… Nachdem das ganz gut funktioniert hat, sollte ich am zweiten Tag an meinen Flanken üben. Das hieß: Schafe in der Mitte, und ich außenrum -ohne die Määhs dabei zu ärgern ;-) .

Dann war das Seminar aber auch schon wieder viel zu schnell vorbei. Es hat viel Spass gemacht mit Raphi und die anderen Teilnehmer und ich (natürlich!) hoffen schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr…

Frauchen und ich

ich...

Federvieh…

Die Tage habe ich nach langer Winterpause mal wieder hüten geübt. Mein Trainingskollege Mojo hat seine Enten mitgebracht. Es lief trotz (oder vielleicht ja auch gerade wegen?) der langen Pause richtig gut! Frauchen hat dann auch gleich ein paar Fotos geschossen…

Ich mit Enten

Enten hüten

Enten die dritte

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2012

So, dieses Jahr ist nun bald vorbei, und das Neue kommt mit großen Aussie-Galopp-Sprüngen näher.

In 2011 ist viel passiert: Ich bin die erste Saison Agilityturniere gestartet und habe meine erste Quali für die A2 geschafft. Mit Eclipse habe ich eine neue kleine Schwester bekommen (Schicke Farbe, aber ein Ober-Streber!). Ich habe fleißig Hüten geübt und viel Unfug gemacht. 2011 hat Spass gemacht.

Jetzt ist momentan erstmal Winterpause und Schnee spielen angesagt. Wobei mit Schnee war diesen Winter bisher noch nicht so viel los. Aber vielleicht kommt das ja noch…

Und im nächsten Jahr gehts dann wieder weiter, Agility, Hüten und der ganze Kram. Für euch habe ich jetzt noch ein Foto von Eclipse und mir, schließlich hats heute morgen dann doch noch geschneit:

Eclipse und ich

Aussie-Wochenende in Löffingen

Am 10./11.09. war im Schwarzwald, in Löffingen, großes Aussiewochenende: Samstag Agility, Sonntag Show. Ich bin da zusammen mit Tulip und Frauchen, meinen Freundinnen Chipsy und Shawnee mit deren Menschen -plus Border-Anhängsel Jack- hingefahren…

Bevor wir loskonnten, fing das Ganze jedoch schon gut an: An unserem Wohnwagen, mit dem wir hinfahren wollten, hatten uns irgendwelche Bösewichter die Rücklichter geklaut! Somit konnte Frauchen das Zelt aus dem Keller kramen und mit unserem ganzen anderen Zeugs ins Auto  stopfen. So sind wir also Freitagabend losgezischt. Allerdings hat das mit dem “zischen” nicht so ganz geklappt, wir hatten nämlich Stau. Ich kann euch sagen, Stau ist total doof! Den doofsten Stau hatten wir aber knapp 2 km vor Schluss: Da standen wir nämlich an einer Baustelle auf der Landstraße, und standen, und standen, und… - Naja, ihr könnt es euch ja denken! Bis wir endlich angekommen waren, wars natürlich dann schon dunkel und unsere Menschen durften die Zelte im Licht der Autoscheinwerfer aufbauen. Nach einem versäteten Abendbrot sind wir dann alle schlafen gegangen…

Am nächsten Tag war dann Agility angesagt. Außer mir sind auch Shawnee in der A0 und Chipsy in der A1 gestartet. Ich war ziemlich aufgeregt und nicht wirklich konzentriert. So wäre ich im A-Lauf fast auf der Wippe gewesen, wo die noch gar nicht dran war, und hatte dann im Endergebnis genau wie später im Jumping ein SG. Im Mannschaftslauf war ich dann total abgelenkt und habe einfach irgendwelche Hindernisse genommen: Leider entsprachen die nicht wirklich dem Parcoursverlauf… Aber Spass hats trotzdem gemacht!

Am Sonntag war dann die Show. Da ich damit so rein gar nix zu tun hatte, konnte ich den Tag entspannt angehen. Wir sind also vormittags, als die Rüden dran waren, lange Gassi gegangen. Nach der Mittagspause war dann Tulip in der Veteranenklasse dran. Und Oma war auch erfolgreich und machte den 1.Platz in ihrer Klasse! Danach ist auch noch Shawnee in der Zwischenklasse gestartet. Auch sie war mit ihrem Ergebnis voll zufrieden, sie hat nämlich mit einem SG den 2.Platz gemacht. So konnten wir uns also mit zwei zufriedenen Aussiemädels im Gepäck wieder auf den -etwas weniger staureichen- Heimweg machen…

Nur für Aussies!

Am 25./26.06. war in Hanau auf “meinem” Hundeplatz eine große Veranstaltung des CASD (Club für Australian Shepherd Deutschland e.V.). Samstags ging es los mit einem Agilityturnier nur für Aussies. Selbstverständlich bin ich auch gestartet: Ich darf vermelden - Ein erfolgreiches Doppel-Dis!

Im A-Lauf hatte ich einen ganz tollen, fehlerfreien Lauf - bis zum drittletzten Hindernis… Das war der Tunnel. Vor dem Tunnel gab es eine kleine Rennstrecke, sodass ich ordentlich Tempo aufbauen konnte. Allerdings hätte ich wohl besser etwas langsamer gemacht, denn ich hätte den letzten Sprung vor dem Tunnel kurz springen müssen, um sofort in das vordere Tunnelloch abdrehen zu können. Stattdessen bin ich mit einem Hammer-Aussie-Zahn über die Hindernisse geschossen, wodurch ich bei der Landung schon am ersten Tunnelloch vorbei war und deshalb das hintere Loch genommen habe… Also leider ein Dis.

Im Jumping ist es aber noch blöder gelaufen: Ich bin eigentlich wieder ganz schön gelaufen, habe auch alle Hindernisse in der richtigen Reihenfolge genommen. Mein Dis hatte ich aber trotzdem, und zwar am Reifen. Und das kam so: Relativ zu Anfang kam der Reifen an die Reihe. Dieser war einer von diesen neuen Safety-Reifen, die auseinanderspringen, wenn man als Hund dagegen springt. Das soll die Verletzungsgefahr verringern,  hat Frauchen gesagt. Auf jeden Fall, wie ich da so camelot-like durchgesprungen bin, ist das Ding aufgegangen. Da bin ich aber richtig erschrocken, kann ich euch sagen, mir hat das ja vorher keiner erzählt, dass der Reifen so’n Zeugs macht! Naja, wäre ja nicht so schlimm gewesen, allerdings wäre der Reifen später im Parcours nochmal drangewesen, und da er mir schon beim ersten Mal nicht standgehalten hat, konnte ich ihn beim zweiten Mal ja nicht nochmal nehmen (das dumme Ding lag da ja immernoch faul auf dem Boden rum…). Deshalb hatte ich das Dis. Zerstörung des Parcours. Unfug, das Dingens war einfach nicht camelot-tauglich…

Am Sonntag war dann eine Ausstellung. Damit hatte ich nicht wirklich was zu tun, aber meine Oma ist in der Veteranenklasse gestartet. Da hat sie dann auch den 1.Platz bei den Hündinnen gemacht. Somit war immerhin einer von uns erfolgreich. Spass gemacht hat das Wochenende aber trotzdem. Ich freue mich schon aufs nächste Mal!

ASCA Obedience in Königswinter

So, am Wochenende habe ich mit meinen Aussie-Kumpels einen Ausflug nach Königswinter gemacht, um mich mal im ASCA Obedience zu versuchen. Meine Oma Tulip und ich, wir haben davon zwar so gar keine Ahnung, aber wir hatten uns einfach mal sonntags angemeldet…

Auf dem Platz, auf dem das stattfand, waren ganz ganz viele Aussies unterwegs, da gleichzeitig auch noch eine Show war. Das fand ich ziemlich spannend und aufregend, sodass ich, als meine Klasse (Novice A) nachmittags dran war, vom vielen Kucken schon ziemlich müde war. Aber ich hatte den Eindruck, dass ging meinen Mitstreitern da im Großen und Ganzen genauso…

Los ging es mit der Leinenführigkeit: Zu Anfang war ich da noch mit meinen ganzen, vorher gewonnenen, Eindrücken beschäftigt und war deshalb abgelenkt. So habe ich auch glatt eine Grundstellung vergessen. Aber beim Acht-laufen um zwei Menschen habe ich mich dann erstmal wieder etwas gefangen und bin schön mitgelaufen. Das anschließende Stehen und Betasten hat dann auch ganz gut geklappt. Danach kam die Freifolge. Die lief zuerst auch ganz gut, nur gegen Ende, ja, da sind dann leider meine guten Manieren mit mir durchgegangen! Gute Manieren? Camelot? Wie denn das? - Ja, wie ich da so lief, musste der nette Mann am Richtertisch niesen. Und ich, wohlerzogen wie ich bin, bin dann gleich einmal hingelaufen um ihm “Gesundheit!” zu wünschen… Leider hätte ich wohl in diesem Fall besser bei Frauchen bleiben sollen, denn die Übung wurde daraufhin mit 0 Punkten bewertet. Das Abrufen hat danach dann wieder ganz gut geklappt, ebenso die Gruppenübungen mit Sitz und Platz am Ende. Schade drum, auf ein Neues!

Dafür war die Tulip gut: Oma hat alle Übungen ganz toll gemacht, und ist sogar bei den Guppenübungen sitzen und liegen geblieben, obwohl es da gerade zu donnern anfing. Dabei hat Oma doch so eine Gewitterangst! Dafür wurde ihr Mut dann aber auch belohnt, sie hat mit 192,5 Punkten den 1.Platz in der Novice A gemacht!

So blieb der Erfolg doch in der Familie, und wir sind alle um einige Erfahrungen reicher nach Hause gefahren. Der Unterschied zu “unserem” Obedience ist doch groß, angefangen von der Ringgröße (Mann, war der winzig!)  und den Abständen zwischen den Hunden bei den Gruppenübungen (Die stapeln ja Aussies!) bis hin zu der Art, wie die einzelnen Übungen ausgeführt werden müssen (z.B. kein “Fuss”-Kommando bei den Tempowechseln). Besonders klasse fand ich aber die Richterin, die sich sogar noch im Anschluss an die Prüfung die Zeit genommen hat, Frauchen und den ganzen anderen Hundeführern Dinge zu erklären und Tips zu geben…

Toll gelaufen - 1. DVM-Lauf der Gruppe Hessen

Am Sonntag war in Ostheim der 1. DVM-Lauf der Gruppe Hessen für dieses Jahr. Ich war natürlich auch dabei und bin für meine Mannschaft, die “Hanau Hurricanes”, an den Start gegangen. Für meinen Verein ist da auch noch eine zweite Mannschaft gestartet, die “Running Power Dogs”. Da es mehr als 150 Starter gab, die alle drei Läufe (A-Lauf, Jumping und A-Open) machen wollten, fand das Ganze auf zwei Pacours mit zwei Richtern statt. Großveranstaltung sozusagen…

Morgens ging es für mich gleich los mit dem A-Lauf. Genaugenommen habe ich das Turnier sogar eröffnet, denn mit der Startnummer 1 war ich der erste offizielle Starter! Also, los an den Start: Zwei Sprünge, Tunnel, rum auf den Steg (schön stoppen, damit Frauchen nicht wieder schimpft), Hopp, rum, drei Sprünge, Tunnel. Dann auf die Wand (Stoppen nicht vergessen!), Slalom, Tunnel, Hopp. Dann noch ein Sprung: Danach kurz den Überblick verloren und über dem Sprung weggedreht, in der falschen Richtung gelandet - doch Frauchen hat mich noch zwischendurch zurückgeholt - über den Schlussprung, fehlerfrei! Damit habe ich den 2. Platz gemacht und somit die erste Quali für die A2!!!

Im Jumping bin ich dann zwar wieder ganz toll gelaufen, leider war es dann doch ein Dis: Frauchen meinte ich müsse in den Slalom, ich dachte Tunnel - ausnahmsweise hat Frauchen mal Recht gehabt. Im Open waren wir beide schließlich zu unkonzentriert, und es wurde wieder ein Dis.

Unsere Mannschaft hat am Ende des Tages immerhin den 14. Platz von 22 Mannschaften erreicht. Dafür hat die andere Mannschaft von unserem Verein richtig vorne mitgemischt und den 4. Platz geschafft. Aber es kommen ja noch zwei DVM-Turniere bis feststeht wer zum Finale fährt: Da ist für beide Mannschaften ja noch alles drin.

Und ich war am Abend zwar müde, aber glücklich…

Agilityturnier in Darmstadt

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, musste ich diesmal arbeiten… Ich war nämlich in Darmstadt auf einem Agilityturnier. Die Darmstädter haben zum ersten Mal ein Turnier ausgerichtet, und was soll ich sagen: Das haben sie ganz toll hinbekommen! Ich habe zwar zu Anfang noch gemerkt, dass die Pacourshelfer noch unerfahren waren, aber im Laufe des Tages wurden die immer besser…

Morgens ging es für mich gleich los mit dem A-Lauf. Der Pacours war recht anspruchsvoll, aber damit hatte ich keine Probleme (ganz im Gegensatz zu Mama, die der Tunnelverleitung nicht widerstehen konnte…). Allerdings hatte ich es an der Wand etwas zu eilig und bin im hoooohhhen Bogen abgesprungen. Da Frauchen sowas gar nicht mag -wieso bloß?- musste ich mich nochmal zurück auf die Wand setzen und hatte deshalb ein “Dis”. So ist das halt, wenn Frauchen einen eigenen Kopf hat ;-)

Nachmittags im Spiel A1 + A2 habe ich dann allen gezeigt, was ich so drauf habe! In einem Affenzahn bin ich durch den Pacours geschossen, und habe einen fehlerfreien Lauf geschafft. Das mit dem fehlerfrei haben zwar noch viele andere Hunde hinbekommen, aber ich war der Schnellste! Meine Mama ist übrigens beim Versuch meine Zeit zu unterbieten ins “Dis” gerannt…

Somit habe ich den 1. Platz gemacht und durfte mir bei der Siegerehrung ein Spielzeug aussuchen! Die hatten da so viele tolle Spielis, dass ich mich erst gar nicht entscheiden konnte und am Liebsten einfach inmitten der ganzen Spielsachen sitzen geblieben wäre!

Die Ziegen hören auf mich!

Vor ein paar Tagen ist mir was echt cooles passiert… Ich habe mal wieder Schafe gehütet und durfte diesmal sogar an der gesamten Herde üben. So trieb ich also die Herde dem Frauchen von meiner Mama hinterher und überlegte, wann denn endlich mal was aufregendes passieren würde. Und dann geschah es!

Mama’s Frauchen schickte mich auf eine Flanke, und ich machte eine ganz große weite Flanke. Doch wie ich so lief, sah ich etwas abseits die beiden Ziegen, mit Namen Paula und Lisbeth, stehen. Die standen einfach so da rum und sahen den Schafen und mir bei der Arbeit zu! Eine absolute Frechheit, sowas! Nun hatte mich Mama zwar immer vor den Ziegen gewarnt, die seien eigensinnig, frech, täten nur was ihnen gefällt und würden gerne kleine Aussies durch die Gegend schubsen. Ich überlegte aber nur kurz. Schließlich bin ich kein kleiner, sondern ein ziemlich großer Aussie, und außerdem bin ich auch frech und mache nur was mir gefällt…

Also habe ich einen kurzen Schwenk gemacht in Richtung Ziegen und habe sie mal nachdrücklich aufgefordert auch mitzuarbeiten. Und was soll ich sagen: Die beiden Ziegen waren von meiner stattlichen Erscheinung so beeindruckt, dass sie vor mir her in Richtung Schafe gehopst sind (die hopsen immer so lustig!) und sich für den Rest der Übung ordentlich bei den Schafen eingereiht haben. Sogar Mama war richtig beeindruckt!

“Doppel-Dis”

Ich war am Sonntag wieder auf Turnier in Babenhausen. Ja, ich weiß, Babenhausen wird langsam zur Gewohnheit, aber es ist immer wieder schön dort. Allerdings waren Mama und ich dieses Mal sportlich nicht so erfolgreich…

Es ging mal wieder mit Jumping 3 los, d.h. Mama und ich waren mit unseren Jumping-Läufen erst mittags dran. Nunja, diesmal hat Frauchen leider nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte: Wir gingen an den Start, Frauchen leinte mich ab, ich legte mich ins Platz und, voll motiviert wie ich war, bin ich dann augenblicklich losgeschossen. Doch was machte Frauchen? Statt mir einfach hinterher zu sprinten, rief sie mich zurück und legte mich wieder an den Start. Somit ein Dis! Ok, sie hatte noch nichts von loslaufen gesagt, aber sie hätte ja auch einfach mal auf mich hören können, finde ich! Meine Mama hatte da übrigens das gleiche Problem mit Frauchen. Mein Fazit: Lauf gut, Frauchen am Start leider kaputt…

Im A-Lauf ist mir dann was ganz gemeines passiert. Es ging los: Sprung, Sprung, Sprung, Steg. Ich lief also auf den Steg, nichts ahnend, und da fing das Ding an zu wackeln! Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern sogar recht dolle. Ich wusste gar nicht wie mir geschieht, schließlich kenne ich Steg, und der hat noch nie gewackelt. Das wurde mir dann zu heikel, also bin ich vom Steg wieder runtergesprungen. Frauchen hat mich dann überredet, es nochmal zu versuchen, und so bin ich ganz, ganz vorsichtig da drüber gekrabbelt. Ich bin halt ein Held!!! Danach war ich allerdings dann etwas unkonzentriert, jedenfalls hatte ich am Ende im A-Lauf auch ein Dis. Somit mein erstes “Doppel-Dis” in meiner Agility-Karriere!

Schließlich kam noch Mama an die Reihe. Den Steg hatten sie nach meinem Lauf erstmal ordentlich hingestellt, deshalb hatte Mama da keine Probleme zu erwarten. Und Mama ist toll gelaufen: Super schnell, fehlerfrei - bis zum Slalom. Danach wären nurnoch zwei Sprünge nach draußen gewesen. Mama lief also auf den Slalom zu, sah, dass der Parcours gleich schon zu Ende war, ärgerte sich, dass der Spass so schnell schon wieder vorbei sein sollte, und - lief am Slalom erstmal vorbei. Und damit der Lauf noch etwas länger dauern sollte auch noch ein zweites Mal… Tja, Mama, das wars wieder mit Aufstieg, aber Mama sagt ja, sie will damit auf mich warten!

Turnier in der Reithalle Babenhausen

So, mein 3. Turnier: Wieder in Babenhausen. Am 30.01. richtete dort die SSGH Frankfurt-Bockenheim ein Turnier aus, Mama und ich sind gestartet. Auch dieses Mal war die A1 morgens früh dran, so dass ich kaum Zeit hatte nervös zu werden. Dachte ich…

Dieses Mal war aber meine Mama zuerst dran, d.h. ich musste warten und Mama ging ganz alleine mit Frauchen weg. Eine Gemeinheit, so was! MICH alleine untätig zurückzulassen! Nun ja, während ich da also saß und auf die Rückkehr von Mama gewartet habe, ist Mama ihren A-Lauf gestartet. Um es kurz zu machen - Mama kam mit einem Dis zurück. Könnte man die Dis sammeln, wären es sogar zwei in einem Lauf gewesen. Siehste Mama: Vordrängeln lohnt sich halt nicht! Hättest du mich mal vorgelassen…

Dann war ich endlich dran. Ich ging an den Start. Nach der Starthürde hatte ich gleich vier Tunnellöcher zur Auswahl, Frauchen meinte aber ich soll in ein bestimmtes gehen, ich, froh endlich laufen zu dürfen, hörte auf sie und nahm das richtige Loch. Dann gleich nochmal in den nächsten Tunnel, Wippe, abbiegen, Sprünge. Dann ruft mich Frauchen zu sich, ich musste den nächsten Sprung nämlich von ihrer Seite springen, dafür den Nächsten von außen. Da war ich dann etwas eng gesprungen, Stange gefallen. Nun ging es rum, Sprung und Steg. Danach wieder Sprung, rum in den Slalom. Den habe ich etwas spät gesehen, bin deshalb erstmal dran vorbei gelaufen. Im zweiten Ansatz habe ich den Slalom aber toll gemacht, danach ging es nurnoch in den Tunnel, Wand und zwei Sprünge raus. Mein Ergebnis: 1 Fehler, 1 Verweigerung - SG.

Nachdem die A1 fertig war, und die Ergebnisliste hing, kam für mich die große Überraschung: Es waren nur vier Hunde durchgekommen und ich hatte mit meinem SG den 2.Platz erreicht! Ich bekam also meinen ersten Pokal!

Der Nachmittag verlief fast ähnlich, meine Mama hatte im Jumping Ärger mit dem Slalom, ausserdem sind ihr die Ziegel von der Mauer gefallen. Es war diesmal zwar kein Dis, aber trotzdem nur ein G. Soweit also zu dem Thema “Vor-Camelot-Starten”!

Dann kam ich, und ich war wieder toll! Ok, ich war ein wenig übermotiviert, bin am Start, als Frauchen mich abgelegt hatte, erstmal an der Starthürde vorbei losgerast. Frauchen hat mich dann zurückgeholt und wir hatten danach einen wunderschönen fehlerfreien Lauf. Dummerweise war meine Aktion am Start eine Verweigerung gewesen, deshalb war ich letztlich im Jumping nur auf dem vierten Platz.

Bisstest

Bisstest ;-)

Hallenturnier in Kleinostheim

Am letzten Sonntag war ich auf meinem zweiten Turnier. Der SvdH Großkrotzenburg hat das in einer Reithalle in Kleinostheim veranstaltet. Diesmal war ich gleich morgens früh mit dem A-Lauf dran, war schon der zweite Hund in den Large. Mann, war ich wieder aufgeregt. Wie ich in die Halle kam, waren da schon ganz viele andere Hunde, die sich auf ihren Lauf vorbereitet oder einfach nur zugeschaut haben. Und die waren alle mindestens so aufgeregt wie ich, schien mir. Viele von denen waren nämlich am Bellen, was in der Halle natürlich schön geschallt hat. Ich wollte auch bellen, denn es war ja alles so aufregend, und wenn die anderen das machen… Pustekuchen, Frauchen hat gesagt, ich soll still sein! DAS war schwer für mich, das kann ich euch sagen! (Hat dann auch nicht 100%ig geklappt, das mit dem still sein…)

Nun, ich war also dran. Der Pacours war sehr schön, auch für einen Anfänger wie mich. Ich war gut unterwegs bis zum Slalom, in den fädelte ich schön ein, doch nach der dritten Stange schaute ich mich um: Wo war mein Frauchen hin??? Nunja, das ist mir nicht ganz hinterhergekommen (bin ich schnell, oder bin ich SCHNELL?), da habe ich kurzerhand wieder ausgefädelt. Danach hatte ich noch 2 Verweigerungen an der Mauer. Genau, richtig gehört, 2 Verweigerungen an 1 Gerät. So ein Hindernis hatte ich ja noch nie gesehen, sag ich euch: Wir haben ja ein Viadukt, und so eine Mauer sieht von der Form her so ähnlich aus, nur ohne Löcher in der Mitte. Aber das schärfste war: Das Ding war schwarz-gelb gestreift! Ja genau, schwarz gelb, so wie Tigerenten oder Bundesregierungen… Da musste ich wirklich mehrfach hinschauen!

Der Stöhner des Tages war aber meine Mama. Die war in ihrem A-Lauf fehlerfrei bis drei Hindernisse vor Schluss. Da stand sie auf der Wippe und es ging nur noch genau geradeaus in den Tunnel und dann rum über 2 Sprünge raus. Und was macht Mama? Sie biegt wie selbstverständlich nach links über den Sprung ab statt gerade in den Tunnel zu laufen. Wieso sie das gemacht hat, konnte sie hinterher selbst nicht sagen…

Mittags kam dann noch der Jumping. Da hatte ich einen Fehler (habe 1 Stange geschmissen, weil Frauchen mir im Weg stand) und noch eine Verweigerung. Da hatte ich mich vor dem Slalom kurz gegengedreht um nach Frauchen zu schauen. Das schwierigste war aber diesmal überhaupt an den Start zu kommen. Zuerst war im Eingang zur Halle Stau, da ein paar Besucherhunde genau an dem kleinen Durchgang in der Bande standen, und dann stand auch noch ein Mitstarter genau im Eingang zum Pacours. Nicht dass der schon dran gewesen wäre, nee, der hatte noch so mehrere Hunde Zeit. Er stand auch nicht neben dem Einlass, oder ein paar Meter dahinter, nein, er stand da wo sonst immer nur der nächste Starter steht. Nun bin ich ja erwiesenermaßen kein Yorkshire, sondern ein stattlicher Aussierüde, ich hätte mich also ziemlich eng vorbeiquetschen müssen oder über die Absperrung klettern. Deshalb hat Frauchen unseren Mitstarter höflich gefragt, ob sie uns Platz machen könnten. Da hat das Frauchen von meinem Mitstarter aber böse geschaut und irgendwas unverständliches in sich rein gemurmelt?! Na egal, sie haben uns, wenn auch widerwillig, Platz gemacht, und wir konnten ohne Zirkusakrobatik an den Start gehen. Und zum Glück sind die allermeisten auf den Turnieren nett und vielleicht hatte das Frauchen von diesem meinem Mitstarter nur einen schlechten Tag…

Mein erstes Turnier!

So, am 09.01.2011 war es endlich so weit: Ich bin das allererste Mal auf einem Agilityturnier gestartet.

Das fand in einer Reithalle in Babenhausen statt. Mama ist auch gestartet. Das Turnier ging morgens mit Jumping 3 los, deshalb hatte ich noch etwas Zeit bis zu meinem großen Auftritt. Zu diesem Zeitpunkt war ich auch noch gar nicht aufgeregt…

Am späten Vormittag wurde es dann so langsam spannend - Frauchen musste zur Pacoursbegehung für Jumping 1. Jumping 1? Also war ich ja gleich dran!!! Als Frauchen von der Begehung zurückkam, haben wir auch gleich begonnen uns warm zu machen. Dann gingen wir zum Startbereich. Ich hatte die Startnummer 13, ja, wenn das mir kein Glück bringt! Im Startbereich waren erstmal ganz, ganz viele andere Hunde, die alle auch drankommen wollten und total aufgeregt waren. Jetzt wurde ich aber auch so langsam nervös… Die Nummer 12 lief schon…

Dann war ich dran. Mein großer Auftritt war da! An den Start legen und schon gings los. Über zwei Hürden, in den Tunnel - doch was war das? Frauchen stand mir im Weg, naja macht nix, egal, Tunnel! Danach wieder Hürde, nach links, Hürde, links, Hürde. Sofort schnell rum in den nächsten Tunnel, Reifen, Hürde, Slalom. Doch halt, was stand denn da neben dem Slalom? Ich ging schnell mal nachschauen, war nur ein Schild mit einer Nummer drauf. Frauchen rief, also rannte ich zu ihr und machte doch noch den Slalom. Dann nochmal durch den ersten Tunnel aber von der anderen Seite, nochmal Hürde, rechts, Hürde, rechts, Hürde, wieder Hürde geradeaus, nochmal nach rechts über eine Hürde und den Schlusssprung.Frauchen freute sich, also muss ich gut gewesen sein. Später erfuhr ich: Eine Verweigerung am Slalom hatte ich bekommen, somit gabs bei meinem ersten Turnierstart überhaupt ein Vorzüglich und Rang 6 von 25.

Mein A-Lauf hat nicht ganz so gut funktioniert, da war ich dann schon etwas unkonzentriert, bin an ein paar Hindernissen vorbeigerannt. Deshalb wurde es da nur ein “Dis”. Ich bin aber trotzdem ganz stolz auf mich.

Und Mama? Ach ja, die hatte im Jumping 2 Fehler (Stangen geschreddert…) und im A-Lauf 1 Verweigerung und 2 Fehler, somit zweimal SG.

Mein Turnierfazit: Mir hats Spass gemacht und ich freue mich schon aufs nächste Mal!

Ich war mutig!

So, ich habe es gewagt und mich zu meinen ersten Agilityturnieren gemeldet. Theoretisch kann ich ja alles, Frauchen sagt nur, ich darf bloß nicht immer so albern sein. Dabei bin ich gar nicht albern, ich habe nur Spass. Schließlich heißt es ja: “Agility is fun!”

Ich starte im neuen Jahr die ersten Male bei Turnieren in Reithallen - Oma sagt Reithallen sind lustig. Ich bin schon gespannt. Vorallem, da ich jetzt schon länger kein Training mehr hatte, wegen Schnee. Aber durch den Schnee zu spielen macht auch Spass.

Blöder Husten…

Ja, eigentlich wollte ich ja Anfang Oktober meine Hundesportkarriere etwas voran treiben. Zusammen mit Mama und Oma habe ich mich zur Obedienceprüfung in Hausen-Obertshausen angemeldet. Wollte das erste Mal Beginner starten…

Aber das war wohl nix - Ich habe mir terminlich absolut passend einen Husten zugelegt! Der Doktor hat gesagt ich soll mich lieber schonen. Also sind Mama und Oma alleine mit Barbara da hin gefahren und Conny hat an meinem Krankenbett gewacht. Das war ein voller Reinfall, sag ich euch! Mama hat gesagt, sie hat mich soo vermisst, dass sie nur an mich denken konnte: Unkonzentrierte Mama mit falschem Frauchen = Wertnote G in Klasse 1. Und der Oma war das eh wieder zu doof: Kreative Auslegung der Prüfungsordnung = ein G in Klasse 2.

Wenn ich mal nicht da bin….

BH bestanden!

Am 13.06.2010 habe ich die Begleithundeprüfung bestanden!

Agility: ICH KOMME!!!

Mein erstes “richtiges” Training

Bisher habe ich ja immer nur zuhause mit meinem Frauchen geübt. Ich habe die einzelnen Agilityhindernisse kennen gelernt, und die einzigen, die mir dabei zugesehen haben, waren Oma, Mama und die Määhs. Aber heute war ich nun das erste Mal in einer Übungsstunde im Hundeverein…

Mein erstes “richtiges” Training!!!

Als ich auf den Platz gekommen bin, war ich wahnsinnig aufgeregt. Alles war neu, und da waren ja auch noch andere Hunde! Da standen auch Agilityhindernisse auf dem Platz, aber die habe ich vor lauter Aufregung gar nicht richtig wahrgenommen. Dann ging Frauchen mit mir an den Start. Juppiiiiee, Agility! Ich durfte ein paar Sprünge nehmen, über den Steg laufen, und durch den Tunnel rennen. Frauchen hat gesagt, das habe ich richtig gut gemacht. Besonders schön habe ich an den Kontaktzonen gestoppt, sagt sie. Ich bin halt einfach ein toller Kerl!

Schafe hüten

So, nun muss ich mich mal wieder melden… Bedingt durch das schlechte Wetter habt ihr ja lange nichts von mir gehört, und es ist ja auch nicht sooooo viel passiert. Aber etwas war doch:

Ich durfte jetzt schon ein paar mal Schafe hüten! Mama sagt, ich mache das schon ganz schön. Wie ich die Määhs gesehen habe, war mir gleich klar: Hüten ist klasse! Ich weiß nicht woher ich das weiß, aber ich war mir sofort sicher - die Schafe gehören alle zusammen und müssen zu Frauchen gebracht werden. Dazu laufe ich im Bogen um die Schafe um sie zusammen zu halten. Niemals direkt reinlaufen, sonst erschrecken sie und springen auseinander. Dann wollte Frauchen, dass ich langsam hinter den Määhs herlaufe und sie ihr hinterhertreibe. Das mache ich auch, aber nur ein paar Schritte, dann wirds mir zu langweilig und ich laufe lieber wieder Bögen… Langsam finde ich nämlich doof!

Aber wenn das Wetter jetzt hoffentlich bald wieder besser wird, dann werde ich richtig ins Training einsteigen!

Gassenslalom

Weil ich ja mal ein Agilityhund werden will, habe ich mittlererweile auch schon angefangen den Gassenslalom zu üben. Das macht mir auch total viel Spass! Als aller Erstes habe ich gelernt da durch zu rennen, indem mich Frauchen hindurch abgerufen hat. Seit ich nun kapiert habe, dass ich einfach da in der Mitte durchlaufen soll, läuft Frauchen auch noch an beiden Seiten nebenher oder bleibt am Anfang stehen.

Da der Slalom aber nicht immer nur gerade anzulaufen ist, übe ich auch immer noch schräge Eingänge: Erst habe ich mit ein bisschen schräg angefangen und dann mit der Zeit habe ich immer schrägere Winkel geübt. Noch lustiger wird es, wenn Frauchen wo ganz anders hinläuft, während ich Slalom mache! So ist das hier meine Lieblingsübung:

Gassenslalomübung

Kontaktzonen

Die ersten Dinge, die ich angefangen habe fürs Agility zu üben,  waren die Wand und der Steg. Nein, natürlich bin ich nicht gleich drüber galloppiert. Ich lerne nämlich die Kontaktzonen mit der “Rot-Grün-Methode”. Was das ist? Mama hat mir das so erklärt: Hund stelle an der Zone am Abgang die Hinterpfoten auf die Zone (= Rot) und gleichzeitig die Vorderpfoten auf die Wiese (= Grün). Schon steht hund Rot-Grün. Logisch, oder?

Das habe ich also ganz, ganz oft geübt. Mich einfach nur drauf gestellt. Jetzt kommt das Schwierige daran: Ich muss in der Position stehen bleiben,  bis Frauchen sagt, dass ich wieder weiter gehen darf. Das heißt, ich muss da stehen bleiben, auch wenn Frauchen an mir vorbeiläuft oder mit einem Leckerli winkt. Das fand ich erst ziemlich doof. Aber jetzt klappts.

Mittlererweile hebt mich Frauchen ein Stück vor der Zone auf das Gerät. Meine Aufgabe ist jetzt runter zu laufen bis in die richtige Position. Und dann siehe oben. Frauchen sagt, wenn ich das gut mache, darf ich immer ein Stückchen weiter bis zur Zone laufen - und irgendwann darf ich das Gerät dann ganz machen. Versprochen.